René Bourgeois
"Musik ist wie mein Tagebuch" Hätte unsere geschätzte Erde eine Umlaufbahn und Neigung, die den Tag um einiges verlängerte, wäre René Bourgeois einer der ersten, die sich diese zusätzlich zur Verfügung stehende Zeit, sinnvoll zu nutze machen würde.

DJ – Produzent – Videoproduzent – Kameramann. Der in Dresden geborene Musikästhet ist umtriebig wie kaum ein anderer. Schon als blutjunger Teenager lauschte er den Geheimnissen von 16Bit, Art of Noise, Off oder Yello. Der Umzug nach Chaos-City, wie viele die Hauptstadt zu nennen pflegen, war ausschlaggebend für seine kommende musikalische Entwicklung. Von seiner Schwester unterstützt, sammelte René seine musikalischen Favorites auf Kassetten und Schallplatten. Seiner Zeit waren diese beiden Medien Luxusgüter im grauen Ostberlin. So sammelte er akribisch Musik, die seine Synapsen stimulierte und lauschte den kultivierten Klängen der Radiosender. Mit seinem Schulfreund Daniel Steinberg, gründete René ein Schulradio, um die gesammelten Werke zum Einsatz zu bringen. Wen wundert es da, dass auch für Daniel Steinberg – besser bekannt als Harry Axt – eine ruhmreiche DJ-Karriere die Folge war.

Als die Wiedervereinigung eingeläutet wurde, zog es René Bourgeois in die ersten Berliner Clubstätten. Schon kurze Zeit später, als der Kulturschock Techno ausgerufen wurde, fand er sich hinter den Plattentellern wieder. In dieser Zeit lernte er viele neue Leute kennen, die ihn bis heute als Freunde und musikalische Partner begleiten. Sascha Braemer-Hirtenfellner, der Kreativ-Produzenten und Labelowner, ist einer dieser Freunde. Mit ihm als Partner wurden erste gemeinsame Projekte aus dem Boden gestampft und eigene Musikproduktionen folgten schnell.

Bis dahin verfolgte René Bourgeois leidenschaftlich aber ausschließlich sein Ziel, von und mit Musik zu leben. Als er im Jahre 2003 ein zusätzliches Kapitel in seinem Leben aufschlug: Kamera & Videoproduktion. Auch in diesen Bereichen verschaffte er sich schnell Respekt. Ende 2008 landete er mit "4myRecordz" (supdub) seinen bis dahin größten Erfolg als Produzent, mit diesem Wurf gelang ihm auch international der Durchbruch. Was heute hinter ihm liegt, sind mehr als 20 Jahre Liebe zur elektronischen Musik und ein Tagebuch mit unendlich vielen Kapiteln, wir dürfen gespannt sein, welches sich als nächstes öffnet.


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René Lahar
René Lahar ist schon seit "Jugendtagen" tief in Berlins elektronischer Musik- und Clubszene verstrickt. Bereits mit 16 Jahren machte er seine ersten Club-Erfahrungen im damals noch recht jungen Tresor und dem damaligen Bunker. Damals keimte bereits der Wunsch auf mit eigenen Projekten und Partys mitzumischen … allerdings eher auf Seite des Veranstalters, als auf Seite der Künstler.

8 Jahre und viele Partys später veranstaltete René gemeinsam mit Erik (heute ein Bestandteil des bekannten Live-Act-Duos ELECTRIXX) seine erste eigene Veranstaltung, der noch viele weiter folgen sollten.

Im Jahr 2001 stieß René zur Crew im damaligen Metronom Club in Berlin. Heutige Szene-Größen wie Alfred Heinrichs und Sascha Braemer von Heinrichs & Hirtenfellner, René Bourgeois und viele weitere gehörten damals zur Crew bzw. den Künstlern die jedes Wochenende hier ihre Leidenschaft zur elektronischen Musik auslebten.

Durch den Ausfall der Loveparade war im Juli 2005 dann leider Schluss mit dem Metronom Club und es konzentrierte sich jeder auf seine eigenen Projekte.

René befasste sich in dieser Zeit wieder mit seinem Beruf als Mediengestalter/Programmierer und startete erst im August 2009 wieder eigene Veranstaltungen. In der Zwischenzeit hat er sich ebenfalls der Produktion seiner eigenen Tracks zugewand, ist jedoch nie wirklich mit den Ergebnissen zufrieden gewesen.

Erst mit dem Wechsel zu Ableton produzierte er die ersten Tracks und Live-Sets mit denen er sich identifizieren konnte.

Nach zahlreichen Events, die er gemeinsam mit René Bourgeois 2009/2010 in Clubs wie dem Suicide Circus, dem Dice Club oder auch dem M-Bia am Alex veranstalttet hat – freut sich René auf seine ersten Ausland-Gigs in 2012 und verspricht den ein oder anderen sicher zu begeistern mit seinen geplanten und bereits fertiggestellten Veröffentlichungen … 2012 kann kommen! :)

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Mate
"Wahrscheinlich würde ich auch Spaß daran haben, Zauberer anstatt DJ zu sein …", so der junge und aufstrebende Wahlberliner MATE über sich selbst. Und siehe, auch ganz ohne schwarzen Zylinder und die sich daraus erhebende weiße Taube erschafft MATE hinter den Plattentellern feinsten, elektronischen Neuzeit-Hokuspokus, in Form von Sets, die vor Groove, Melodik und fröhlicher Tanzbarkeit gespickt, die Berliner Clubszene faszinieren.

Sei es in der legendären BAR25, dem Salon zur wilden Renate, im Golde Gate oder neben Größen wie David Keno, Stimming, Sven Dohse und vielen mehr…, MATE ist einfach der immer gut aufgelegte Zauberlehrling, der während er spielt kein anderes Ziel vor Augen hat, als der Party seinen angenehm und aufheiternd musikalischen Stempel aufzudrücken. Und der Erfolg der letzten Jahre gibt ihm auch über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus Recht.

"Meine Musik soll die Leute nicht zum Nachdenken, sondern zum Tanzen anregen." Und was könnte wohl bezaubernder sein als Verwandlungen bei jedweder Zuhörerschaft von stehend & wippend zu tanzend & lachend durch eigene Art beiwohnen zu dürfen? Sein Credo: Die Soundauswahl für ein Set entspringt dem Herz – es dann zu machen dem Verstand. Bei soviel Frohsinn und Leidenschaft, Musik für Menschen zu kredenzen bleibt abschließend nur Folgendes: Wenn ich dann jetzt zum Tänzchen bitten dürfte …

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